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Das Dynamikranking 2007

Klicken Sie auf Ihr Bundesland und vergleichen Sie, wie es im Bundesländerranking 2007 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche abschneidet.

  1. Baden-Württemberg
  2. Sachsen-Anhalt
  3. Hamburg
  4. Bayern
  5. Saarland
  6. Sachsen
  7. Niedersachsen
  8. Berlin
  9. Bremen
  10. Rheinland-Pfalz
  11. Thüringen
  12. Schleswig-Holstein
  13. Nordrhein-Westfalen
  14. Mecklenburg-Vorpommern
  15. Hessen
  16. Brandenburg

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit WiWo:

Glossar ONLINE-TOOL

ALG-II-Empfänger:

Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner; im Dynamik-Ranking wurde dieser Wert für 2004 approximiert mit der Zahl der Arbeitslosenhilfeempfänger und 15- bis unter 65-jährigen Sozialhilfeempfänger je 100 Einwohner des Jahres 2004

Arbeitslosenquote:

Anteil der Arbeitslosen in Prozent der zivilen Erwerbspersonen (Jahresdurchschnitt)
Erwerbspersonen: alle Personen, die mindestens 15 Jahre alt sind, ihren Wohnsitz im Bundesgebiet haben sowie eine mittel- oder unmittelbar auf Erwerb ausgerichtete Tätigkeit ausüben (Erwerbstätige) oder suchen (Erwerbs- bzw. Arbeitslose)

Arbeitsplatzversorgung:

Erwerbstätige im Alter von 15-65 Jahren am Wohnort je 100 Einwohner im Alter von 15-65 Jahren (Erwerbstätigenquote)
Gibt an, wie viel Prozent der Einwohner im erwerbsfähigen Alter (15- bis 65-Jährige) erwerbstätig sind. Der Wert spiegelt die Arbeitsplatzversorgung innerhalb des Bundeslandes wider.

Arbeitsproduktivität:

Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen je Erwerbstätigen
Erwerbstätige sind Arbeitnehmer, Auszubildende, Selbstständige, Freiberufler, Mitarbeiter in der Landwirtschaft, Aushilfen, so genannte „mithelfende Familienangehörige" sowie Soldaten und Zivildienstleistende. Nicht als erwerbstätig gelten ehrenamtlich tätige Personen. Erwerbstätige sind alle Personen, die einer oder mehreren Erwerbstätigkeiten nachgehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob bzw. inwieweit aus der jeweiligen Erwerbstätigkeit der Lebensunterhalt bestritten wird.

Aufklärungsquote Straftaten:

Anteil aufgeklärter Straftaten in Prozent der Straftaten

Ausbildungsplatzangebot:

Ausbildungsstellenangebot in % der Ausbildungsstellennachfrage
Gibt an, wie viele Ausbildungsplätze für 100 Bewerber zur Verfügung stehen.

Beschäftigte im öffentlichen Dienst:

Beschäftigte im Kernhaushalt des Öffentlichen Dienstes (Länder und Gemeinden / Gemeindeverbände) je 1.000 Einwohner
Kernhaushalt: Alle Ämter, Behörden, Gerichte und Einrichtungen der Einzelpläne 0 - 8, für die in den Haushaltsplänen des Bundes, der Länder, der Gemeinden/Gemeindeverbände und der Zweckverbände die Ausgaben und Einnahmen brutto veranschlagt wurden (Kamerales Rechnungswesen).
Zum Kernhaushalt gehören die Aufgabenbereiche:

Bewertung Bürokratie:

IW-Consult-Befragung von über 2.500 Unternehmen im Frühjahr 2007 in 53 Großstädten (mindestens zwei Großstädte je Bundesland, Ausnahme: Stadtstaaten).
In die Bewertung eingeflossene Fragen (Antwortmöglichkeiten: eher ja / eher nein):
Unterstützung von Existenzgründungen (Sind Sie mit den folgenden Leistungen Ihrer Stadt / Gemeinde zufrieden?)

Bruttoinlandsprodukt je Einwohner (nom.):

Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen je Einwohner
Das Bruttoinlandsprodukt entspricht dem Wert aller Güter und Dienstleistungen, die in einem Jahr von Unternehmen, Haushalten und vom Staat erwirtschaftet werden. Dabei wird das Ergebnis der Produktion in den geographischen Grenzen eines Landes oder eines Wirtschaftsraumes (Inlandskonzept) gemessen.

Bruttomonatseinkommen je Arbeitnehmer (Arbeitskosten):

Bruttomonatseinkommen im Jahresdurchschnitt je Arbeitnehmer
Strukturbereinigung: Bei den Arbeitskosten werden über Bereinigungen (Branchen, Arbeiter-Angestellte, Männer-Frauen) Strukturunterschiede herausgerechnet und die Arbeitskosten für eine „synthetische Einheit" Arbeit angegeben.
So wird das Bruttomonatseinkommen z.B. mit dem Anteil der Arbeitnehmer in den einzelnen Branchen gewichtet. D.h. das Bruttomonatseinkommen im Verarbeitenden Gewerbe geht z.B. zu 46 % in das Bruttomonatseinkommen je Arbeitnehmer insgesamt ein, das Bruttomonatseinkommen je Arbeitnehmer im Einzelhandel zu 19 % usw.

Eigenkapitalquote:

Eigenkapital der Unternehmen in Prozent der Bilanzsumme

Gewerbesteuerhebesätze:

Die Gewerbesteuer ist eine Gemeindesteuer und die wichtigste originäre Einnahmequelle der Kommunen zur Bestreitung ihrer öffentlichen Ausgaben. Der Bund und die Länder werden durch eine Umlage am Gewerbesteueraufkommen beteiligt.
Der Gewerbesteuer unterliegt jeder Gewerbebetrieb, soweit er im Inland betrieben wird. Unter Gewerbebetrieb ist ein gewerbliches Unternehmen im Sinne des Einkommensteuerrechts zu verstehen. Der Gewerbesteuer unterliegt nicht eine Betätigung, die als Ausübung von Land- und Forstwirtschaft oder als Ausübung eines freien Berufs oder als eine andere selbständige Arbeit anzusehen ist.

Gründungsintensität:

Absolute Zahl der Unternehmensgründungen je 10.000 Erwerbsfähige (Einwohner im Alter von 15 bis 65 Jahren) des Jahres
Als Unternehmensgründung in den ZEW-Gründungspanels gelten alle Neugründungen von Unternehmen im rechtlichen Sinn, die
 
Umgründungen von Unternehmen, Gründungen von Beteiligungsgesellschaften, Neuerrichtung von Gewerbebetrieben wegen Umzugs, Nebentätigkeiten, Scheinselbständigkeit etc. zählen nicht als Unternehmensgründungen. Freiberufliche Tätigkeiten (Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten etc.) werden hier nicht als Unternehmen gezählt.

Investitionsquote der öffentlichen Haushalte:

Anteil der Investitionen der öffentlichen Haushalte an den bereinigten Ausgaben in Prozent 2006
Definition Investitionen: Sachinvestitionen + Vermögensübertragungen an andere Bereiche + Darlehen an andere Bereiche + Erwerb von Beteiligungen
Definition bereinigte Ausgaben: Summe der Ausgaben / Einnahmen der laufenden Rechnung und der Kapitalrechnung

Patentanmeldungen:

Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner
Ein Patent ist ein hoheitlich erteiltes gewerbliches Schutzrecht auf eine Erfindung, das ein zeitlich begrenztes Ausschlussrecht gewährt. Ein Patent gibt seinem Inhaber das Recht, anderen zu untersagen, die patentierte Erfindung zu verwenden, d.h. z. B. ein geschütztes Erzeugnis gewerblich herzustellen, anzubieten oder zu benutzen oder ein geschütztes Verfahren gewerblich anzuwenden.

Schüler je Lehrer:

Gibt die Betreuungsrelation an, wie viele Schüler auf einen Lehrer kommen. Bei den Lehrern handelt es sich nicht um Personen, sondern um fiktive Vollzeitlehrer-Einheiten. Diese setzen sich zusammen aus
- den Vollzeitlehrern als Personen und
- den mit den Pflichtstunden in Vollzeitlehrer-Einheiten umgerechneten vergüteten Stunden der Teilzeitlehrer und der stundenweise beschäftigten Lehrer sowie dem selbstständigen Unterricht der Anwärter und Referendare und der Mehrarbeit.

Schulabgänger ohne Abschluss

Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss an den Schulabgängern;
Indikator für mangelnde Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit

Schuldenstand der Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und Zweckverbände:

Schuldenstand der Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und Zweckverbände je Einwohner
Schulden: Kreditmarktschulden im weiteren Sinne + Schulden bei öffentlichen Haushalten

Straftaten je 100.000 Einwohner:

Häufigkeitszahl (Straftaten je 100.000 Einwohner)

Wissenschaftsausgaben:

Wissenschaftsausgaben: Grundmittel der Länder und Gemeinden (Nettoausgaben minus unmittelbare Einnahmen)
Grundmittel: Von den laufenden Ausgaben der Hochschulen werden die eigenen Einnahmen abgezogen (z.B. Drittmitteleinnahmen und Einnahmen für die Krankenbehandlung). Die Differenz sind die Grundmittel.

Unternehmensinsolvenzen:

Unternehmensinsolvenzen je 1.000 Erwerbspersonen
Erwerbspersonen: alle Personen, die mindestens 15 Jahre alt sind, ihren Wohnsitz im Bundesgebiet haben sowie eine mittel- oder unmittelbar auf Erwerb ausgerichtete Tätigkeit ausüben (Erwerbstätige) oder suchen (Erwerbs- bzw. Arbeitslose)

Umsatzrendite nach Steuern:

Jahresüberschuss (Gewinn nach Steuern) in Prozent des Umsatzes




 

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